Köderkunde

Wer Fische fangen will, muss ihnen etwas Fressbares anbieten oder zumindest vorspielen, einen natürlichen oder einen Kunstköder. Nachfolgend soll - ohne Anspruch auf Vollständigkeit - versucht werden, einen groben Überblick über möglichen Ködervarianten je Angelmethode zu geben.

Methode

Naturköder

Kunstköder

Angelei mit Schwimmer (Pose)

Würmer (Rotwurm, Tauwurm)

Kunstwürmer

Maden

Kunstmaden

Teig

Köderpaste (Bait)

Gemüse (z.B. Mais, Erbsen)

... häufig in Kombination mit Lockstoffen (Aromen)

Köderfisch

Fischfetzen

Grundangelei

Die Köderpalette entspricht in etwa der der Posenangelei, allerdings werden hierbei häufig Maden, Würmer und Köderfische bevorzugt.

Spinnangelei

Köderfische am System

Gummiköder (z.B. Gummifische, Twister)

Wobbler

Spinner

Blinker

Popper

Streamer

Schleppangelei

Die Köderpalette entspricht in etwa der der Spinnangelei, wobei hierbei Spinner und Popper selten eingesetzt werden.

Fliegenangelei

Trockenfliegen

Nassfliegen

Nymphen

Streamer

Welcher Köder am besten funktioniert und ob die Fische überhaupt etwas davon wissen wollen, hängt von diversen Faktoren ab, bspw.:

  • Gewässer
    • Nahrungsvorkommen
    • Grundbeschaffenheit
    • Strömung
    • Wassertrübe
    • Temperatur
  • Zielfisch
    • Friedfisch
    • Raubfisch
    • Aasfresser
  • Jahreszeit
  • Tageszeit
    In der Dämmerungszeit ist das Beißverhalten der Fische häufig besser als zur übrigen Zeit.
  • Wetterlage
    • Luftdruck
    • Lufttemperatur
    • Windrichtung
    • Windstärke
    • Niederschlag