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FliegenfischenDas Fliegenangeln ist die Königsdisziplin der Angelei. Es braucht mitunter Jahre bis man die unterschiedlichen Techniken verinnerlicht hat und blind beherrscht. Manchen gelingt das nie. Beim Fliegenfischen wird mit einer speziellen Fliegenrute geangelt. Die Fliegenrolle ist dabei direkt am Ende der Rute angebracht. Eine spezielle Fliegenschnur verdickt sich in Köderrichtung, um seine charakteristischen Wurfeigenschaften entfalten zu können. Das Vorfach sollte sich zum Köder hin verjüngen, damit sich die Fliege auf dem Wasser "ausrollen" lässt. Beim Wurf wird die vorher von der Rolle abgezogene Schnur durch Vor- und Rückwärtsbewegung der Rute in der Luft gestreckt und aufgenommen. Ist genügend Schnur in der Luft, kann diese im vorwärtigen Raum abgelegt werden, und der Köder ist ausgebracht. In Fließgewässern könnte man den Köder stromabwärts treiben oder Bögen beschreiben lassen, bevor man ihn allmählich durch Züge an der Hauptschnur wieder heranzieht. Die dabei gewonnene Schnur wird neben dem Angler für den nächsten Wurf gesammelt. Beißt ein Fisch an, merkt der Angler das durch den Zug an der Schnur. Bei schwimmenden (floating) Schnüren bringen manche Fliegenfischer am Ende der Hauptschnur (vor dem Vorfach) eine optische Auffälligkeit (z. B. ein Stück rotes Klebeand) an, auf die sich beim Einholen konzentrieren lässt. Verschwindet diese Markierung von der Wasseroberfläche, hat der Fisch zugeschnappt. |
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