GrundangeleiBeim Grundangel wird der Köder mit Hilfe einer schweren Bebleiung, in der Regel ein Durchlaufblei, durch das die Sehne widerstandsfrei laufen kann, am Gewässergrund angeboten. Das Blei sinkt sofort ab und zieht den Köder mit sich. Frisst der Fisch den Köder, spannt sich die Sehne. Das Grundblei bleibt am Grund liegen, da die Schnur durchlaufen kann. Der Petrijünger am enderen Ende kann sich mit unterschiedlichen Bissanzeigern behelfen. Manche Angler bemerken den Fisch an der Rutenbewegung, sobald die Sehne gestrafft ist. Eine etwas vorsichtigere Methode ist das Einhängen eines nicht zu schweren Gewichtes (z. B. Glöckchen, die bei Bewegung zusätzlich Geräusche von sich geben) zwischen zwei Rutenringen. Strafft sich die Schnur, bewegt es sich. Auch elektronische Bissanzeigen sind möglich. Dabei wird die Schnur in eine Apparatur eingespannt. Sobald Bewegung in die Schnur kommt, meldet sich das Gerät durch optische und/oder akustische Signale.
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