Maden

Maden sind hervorragende Köder für Friedfische und Barsche. Richtig auf den Haken gezogen, sind Maden noch lange Zeit sehr agil. Die Bewegungen locken Fische an. Eine Lobeshymne auf Maden wurde von einem Kolumnist bei Spiegel Online veröffentlicht. Hier geht's zum Artikel.

Einsatzgebiet

Maden werden vor allem beim Angeln auf Friedfische benutzt. Rotfedern, Rotaugen und Bleie lieben sie. Man hat damit einen zähen Köder am Haken, der sich lange windet. Wenn Ihnen beim Stippen der Teig zu schnell abgefressen wird oder sich einfach nur zu schnell auflöst, versuchen Sie es ruhig mal mit ein paar Maden! Es lohnt sich.

Wer schnell zum Erfolg kommen will, kommt ums Anfüttern nicht herum. Schaut man sich die Friedfischspezis an, bemerkt man oft, dass diese in ihre Futtermischung Maden gemengt haben. Da ich es selbst noch nicht versucht habe, kann ich nur mutmaßen, dass das klappen könnte.

Nachteile

Also, zunächst einmal bin ich absolut kein Freund von diesen kleinen, hässlichen Viehchern, aus denen irgendwann mal Fliegen werden. Ich hasse Fliegen, und der Gedanke daran macht es mir hierbei nicht leichter. Dennoch versuche ich es von Zeit zu Zeit immer mal wieder, und es wird allmählich. Meistens ist mein Zielfisch aber ohnehin ein anderer, so dass diese kleinen Fleischmaden höchstens mal beim Hegefischen zum Einsatz kommen. Durch ihre geringe Größe sind Maden auch für Kleinfisch ein willkommener Leckerbissen, und so haben es die Großen oft schwer, auch mal eine Made mit "Füllung" abzukriegen.