TeigDer gute alte Teigklumpen, aus Schwarz- und Weißbrot, Toast und Brötchen leicht herzustellen. Irgendetwas Brauchbares hat man immer im Haus. Man nehme das Brötchen, befreie das Innere von der harten Kruste und knete den Rest unter Hinzugabe von Wasser bis die Masse wieder das ist, was sie einst war: ein schöner weicher Teigbatzen. Als kleiner Bengel habe ich genau so am Gewässer gesessen und rumgemanscht. Heute gehe ich nur noch selten mit Teig auf die Jagd. Zu sehr habe ich mich in den letzten Jahren auf Raubfische spezialisiert. Und wenn es dann doch einmal passiert, lasse ich mich gern von meinen Angelbegleitern mit Teig - Marke: Eigenherstellung ausstatten. Viele Friedfisch-Gurus haben dafür ihre ganz eigenen Rezepte. Mehl, Ei, Zucker oder was sonst noch so anlockt und fängt, wird dabei vermengt und geknetet. Die meisten Angelshops haben eine Fülle an Lockstoffen in ihrem Sortiment, die auch hierbei zum Einsatz kommen können. EinsatzgebietTeig ist ein guter Friedfischköder. Beim Stippangeln bzw. Hegefischen ist er kaum wegzudenken. Beim Stippen auf Köderfischchen bietet sich Teig besonders an. Die Ködergröße kann beliebig variieren. Natürlich ist Teig ein leicht zu beschaffender Köder. Auch der Ekelfaktor ist hier gleich null ;) NachteileTeig ist ein reiner Friedfischköder. Selbst kleinere Barsche fängt man bestenfalls zufällig damit. Allerdings kann das ja durchaus gewollt sein. Je nach Konsistenz löst sich Teig mal schnell, mal schneller im Wasser auf. Auf der Jagd nach Friedfischen gibt es auch deutlich robustere Köder an, z. B. Mais, Erbsen oder Maden. |